Der 75 Jahre alte Chan Jae Lee lebt in Brasilien und liebt, wie alle Großeltern, seine 3 Enkelkinder über alles. Leider leben diese in Korea und New York. Um den Kontakt zu erhalten malt er jeden Tag ein Bild auf Instagram, seine Frau schreibt die Geschichten dazu. Wie unglaublich süß das ist. Und die Bilder sind super!

Chan Jae Lee I'm a 75-y-o grandpa living in Brazil. My 3 grandkids live in Korea & NY. I learned Instagram to draw everyday for them. Grandma writes the stories.

Handgemalte Schilder und Fensterscheiben gehören heutzutage zur absoluten Ausnahme. Nur wer wirklich viel Wert auf genau diesen Look legt, gönnt sich den Luxus eines in Handarbeit gemalten Schriftzugs. In Dublin gibt es eine starke Tradition des Handwerks und bis heute noch einige Maler, die den Beruf ihrer Väter und deren Väter ausüben. Colin Brady hat die "Gentlemen of Letters" in einem kurzen Film portraitiert und dabei ebenso schöne, wie auch bewegende Bilder einer Szene zwischen der Tradition des Schildermalens und Graffiti eingefangen. Sehr sehenswert! PS: Mehr handgemalte Schilder habe ich hier und hier in Petto. -> "A personal project I undertook which looks at Dublin’s relationship, history and influence connected to hand painted signs in the city. " Gentlemen-of-Letters

Maler Steve Spazuk nutzt als Farbe für seine Bilder den Ruß von Kerzen, die er unter dem Papier kokeln lässt. Anschließend kratzt er Linien in das Schwarz. Zum Beispiel mit einem Pinsel dessen Spitze eine Feder ist, manchmal auch mit einem Skalpell. Er beweist dabei unglaubliches Fingerspitzen-Gefühl und ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Ein sehenswertes Portrait, gedreht von Patrick Peris, das leider sehr kurz ist. Ich hätte gern einen etwas detaillierteren Einlbick in die Arbeit Spazuks bekommen. Steve-Spazuk

Ein Typ mit reichlich Talent malt ein, zugegebenermaßen etwas kitschiges, Gemälde. Was zu Beginn nach einer merkwürdigen Schmiererei in Senf-Farbe aussieht, entwickelt sich innerhalb von neun Minuten zu einem kompletten Bild. Mittel Wischtechnik (nicht zu Verwechseln mit der Schwamm- oder Tupf-Technik ;) ), einigen wenigen Farben und Stiften zaubert er das Motiv. Ich find's krass. Hand-gemalt

Eigentlich hätte auch das Wort Stop Motion noch in die Überschrift gequetscht werden müssen. Dieser Kurzfilm ist im letzten Jahr an mir vorbei gegangen, der ein oder andere wird ihn also schon kennen. Das Kölner Kollektiv mit Namen Lichtfaktor hat sich wahnsinnig viel Arbeit gemacht und einige sehr hübsche Szenen mittels bunten Lampen, langen Belichtungszeiten, Stop Motion Methoden und viel Kreativität kreiert. Mir gefällt am besten das Chamäleon an der Ampel, der Rest ist aber auch sehr eindrucksvoll. Das Making Of zu dem Projekt gibt's nach dem Klick zu sehen. [vimeo]https://vimeo.com/40074848[/vimeo]