Eine 1-Zimmer Wohnung mit ca. 25m² ist vermutlich der Klassiker aller Junggesellen-Butzen. In einer Ecke eine Küchenzeile mit 2 Herplatten, schräg gegenüber das Bett und irgendwo noch Schreibtisch und Kleiderschrank. Geräumig ist anders, optisch ansprechend meist auch. Das Zoku Loft in Amsterdam hat auf 24m² alles zu bieten, was ich gern in meiner Bude hätte. Inklusive einem recht großen Esstisch und auch das Bett ist nicht zu klein. Die clevere Schubladen Treppe, kombiniert mit dem Stauraum ist nur eines von vielen smarten Details der Wohnung.

Tageslicht ist wichtig für uns Menschen und selbst an grauen Tagen, ist es schön, mal entspannt in Richtung Himmel zu schauen. So geht es mir zumindest. Für Menschen in der Großstadt ist der Himmel nicht immer direkt vom Fenster aus zu sehen. Die Architektin Aldana Ferrer Garcia aus Buenos Aires hat mit ihren "More Sky" Fenstern bzw. Fenster Adaptern eine clevere Lösung gefunden, die noch nicht zu 100% ausgereift, aber schon ein sehr guter Ansatz ist.

Zwei Architekten des griechischen Büros OPA Works haben diesen Entwurf eines Appartements inmitten der Steilküste von Rhodos gebaut. Das Gebäude is 3 Stockwerke hoch, hat einen Pool als / auf dem Dach und einen unfassbaren Blick über die Ägäis. Ein sehr abgefahrenes Stück Arbeit, dass bisher aber nur auf dem Papier existiert. Die Studie soll allerdings fertig sein und wäre bei Interesse bereit für den Bau.

„In essential simplicity, Casa Brutale is defined by three thick concrete slabs with all the installations preformed. The crystaline pool, made by reinforced glass, is set between the walls to smoothen the hard materials and let the abundant natural light through, illuminating the residence. The enormous glass faade frames and extracts the beauty of the Aegean ocean.

Ein Baumhaus im Kontext der Großstadt. "25 Verde" heisst das Projekt von Architekt Luciano Pia und es hat Platz für 63 Wohnungen. Täglich werden Dank der 150 Bäume und den übrigen Pflanzen, im und um das Haus herum, ca. 200.000 Liter Kohlendioxid aus der Luft gefiltert. Zusätzlich schirmt die Vegetation natürlich auch Lärm und Hitze ab. So etwas ist vermutlich nicht billig und dürfte für nur wenige bezahlbar sein. Trotzdem ein cooles Projekt, dass den öffentlichen Raum bereichert und mit Sicherheit ein Traumhaus ist.

Für die WM 2010 in Südafrika wurde in Kapstadt ein neues Stadion errichtet, obwohl ein absolut taugliches Stadion existierte. Seit dem Event verfällt die Anlage zusehends, da die Betriebskosten zu hoch für die Kommune sind und die Nutzung ohnehin sehr spärlich ist. Große Konzerte finden dort statt, das war es dann aber auch schon. Ziemlich ähnlich wird es in Brasilien sein. Dort wurden zu allem Übel auch noch viele Menschen ihrer Unterkünfte beraubt, zwangs-umgesiedelt und finden sich nun am Stadtrand wieder. Zwei Architekten haben im Rahmen von 1 Week 1 Project eine Vision für die nun überflüssigen Stadien entwickelt und möchten diese für sozialen Wohnungsbau öffnen. Tauglich wären die Gebäude allemal und so würde gleichzeitig Instandhaltung betrieben. Keine so schlechte Idee, deren erste Entwürfe ihr nach dem Klick zu sehen bekommt. brasilien-stadien-wohnungsbau

Der heute 96-jährige Designer Jens Risom lebt in New York und stammt ursprünglich aus Dänemark. Dieser kurze Film portraitiert ihn und sein Ferienhaus auf Block Island, einer kleinen Insel an der Küste Rhode Islands. Das Häuschen stammt aus der 60er Jahren, ist bis heute im Original-Zustand und wird auch noch von ihm genutzt. Ursprünglich war es ein Fertig-Haus, das auf dem Festland konstruiert wurde und anschließend nur noch optimal auf dem kleinen Hügel mit dem schönen Blick platziert werden musste. In Punkto Einrichtung wurde nichts dem Zufall überlassen und das Ergebnis ist unglaublich. Ich bekomme Fernweh und bin auch ein wenig neidisch auf diesen wunderschönen Rückzugs-Ort. -> "In the late 1960s, designer Jens Risom sought an affordable vacation home for his family on Block Island, off the coast of Rhode Island. Now some 45 years later, the prefab cottage still exists to serve the needs of the growing Risom brood." Den sehr schönen Film gibt's nach dem Klick zu sehen.

Architektur ist der Bereich der Kunst, der sich am meisten an Funktionalität und Gesetze anzupassen hat, anders kann ich mir die immergleiche Spießigkeit nicht erklären. Warum immer nur Glas und Beton, warum immer nur eckig und kalt? Warum nicht mal fresh und funky? Ein Beispiel haben wir hier mit dem Pariser Kindergarten Ecole Maternelle Pajol, welcher in einem 1940er Backsteinhaus beheimatet ist. Cooooooooooool.