Der Freedrum Sensor wird an die Drumsticks geklemmt und erkennt per Gyroskop die Bewegungen. Angeblich so exakt, dass es sich beinahe echt anfühlen soll. Zwei zusätzliche Clips gibt es für die Füße, denn auch HiHat und Kickdrum können virtuell gespielt werden. Per Bluetooth verbinden sich die Sensoren mit dem Smartphone, dass als Sampler dient. Freedrum ist derzeit noch im Crowdfunding, aber mit 420.000$ bereits knapp 3-fach überfinanziert. Das Set kostet 79$ und es scheint Bedarf zu geben.

Die Performances von Strassenmusikern in New York sind oft sehr viel aufwendiger, als wir es in Deutschland gewohnt sind. Erst kürzlich habe ich hier Brass Kombo Lucky Chops gefeatured, die mit ihren Shows in der U-Bahn mittlerweile weltweit bekannt sind. Den Drummer mit seinem provisorischen Drumkit habe ich auch schon des öfteren im Netz gesehen. Diese gemeinsam Performance mit Breakdancer Poppin Hyun Joon finde richtig großartig. Jeder für sich ist schon ein Knaller, zusammen noch besser.

Sylvester spielten Mötley Crüe ihr Abschiedskonzert in der SSE Arena / Los Angeles. Ich hätte das wohl nicht mitbekommen, wäre nicht eine der spektakulärsten Konzert-Szenen schief gegangen. Tommy Lee, den die meisten von uns aus einem anderen Kontext kennen dürften, und sein Drumset fuhren Achterbahn. Lee trommelte sich einmal quer über das Publikum, hin zur Bühne. Zu einem Medley aus Trap, Rap und Rock. Mitten im Salto der Plattform auf der das Set, stand hielt die Bewegung an. Geplant war das offensichtlich nicht. Er hat trotzdem über Kopf zu Ende gespielt und improvisierte im Anschluss noch ein wenig die Moderation.

Nur mit einem Feuerzeit bewaffnet, trommelt Pierre Anthony aka The Human Beat Machine seine Drums auf Tische und Stühle. Seine Performance vor der Schulklasse habe ich schon mal irgendwann gesehen, dank fehlender Credits auf Facebook konnte ich ihn aber nicht aufstöbern. Nun ist es gelungen. Der Musiker aus Detroit spielt nicht nur Akustik Sets, diese sind aber eindeutig seine herausragenden Performances. Es ist unfassbar, wie viel Seele in seinem Sound steckt, wenn er die Beats auf den Tisch hämmert.

Kaum ein Drum Break wurde so oft gesamplet wie der Amen Break aus dem Song “Amen Brother” von The Winstons aus dem Jahr 1969. Die Waveform dieses Breaks gibt's nun in Holz gelasert für die eigenen 4 Wände. Zu haben auf Etsy für knapp 230€. Einen Clip, der den Break in 3 verschiedenen Geschwindigkeiten abspielt, findet ihr nach dem Klick. Die originale Geschwindigkeit wurde oft als Grundlage im Jungle genutzt, die schnellere Variante im Drum & Bass. Die langsame Variante kennt man aus wirklich unzähligen Rap- und auch Pop-Songs. Etwas mehr Info zum Amen Break haben wir hier in Petto. -> 3D laser cut rendering of the Amen Break, a much loved fundamental backbone of numerous styles of electronic music. Amen-Break-Wood-1

In knapp 6 Minuten trimmelt sich Andrea Vadrucci aka Vadrum durch 50 Drum Intros der letzten 40 Jahre. Von Stevie wonder, zu The Offspring, Rihanna und Michael Jackson. Die meisten laufen gerade 4 Takte, oder auch nur den Auftakt und zack kommt schon der Nächste. Gelegentlich fügt er Sound-Effekte, einen Shaker oder Shouts hinzu. Macht Spaß! 50 Drum Intros

Dean Zimmer ist einer dieser Typen, die man einfach nur bewundern kann. Der Beruf seiner Wahl ist Drummer. Gewaltigen physischen Einschränkungen zum Trotz. Mit Kreativität und Disziplin arbeitet er seit Jahren arbeitet er an der Verwirklichung seines Traums und es gelingen ihm erstaunliche Erfolge. Laut seinen Wegbegleitern ist er ein sehr tighter Schalgzeuger, spielt in mehreren Bands und übt an der Seite von namhaften Drummern. Ich finde das großartig und ziehe meinen Hut vor Dean Zimmer. ->Dean Zimmer lives in southern California and is available for musical projects. But you have to rock. Drummer_Wanted_Dean_Zimmer