Für die Klamottenmarke Raised by Wolves hat Ta-Ku ein Mixtape seiner liebsten Samples zusammengestellt. Naturgemäß handelt es sich überwiegend um Funk und Soul der zum Beispiel von Jay Dee für Fall in Love verbraten wurde. Auch "Wouldn't Get Far" ist im Original vertreten das Kanye West für Game zerschnibbelt hat. Roberta Flacks Gone Away wurde zu T.I.s What You Know und so weiter. Ein exzellent hörbarer Mix, den es leider nur im Stream gibt.

Ja, der Titel ist etwas irreführend und nicht ganz korrekt. Die Sample Collection ist bereits aus dem Jahr 2008, Yeezy hatte zu der Zeit erst 4 Alben veröffentlicht, und berücksichtigt nur Tracks auf denen er auch selbst rappt. Und auch da fehlt noch der ein oder andere, aber ich will hier keine Erbsen zählen. Es ist eine gute Zusammenstellung seiner Zitate von Steely Dan, Elton John, Chaka Khan, Mandrill, Curtis Mayfield, Aretha Franklin und anderen. Wegen der sehr roughen Sprünge lässt sich das Ding leider nicht wirklich gut durchhören, es könnte etwas schöner gemacht sein.

This video shows every song that Kanye has sampled, including all 4 of his albums (at the time this was uploaded, he only had 4 albums). First, it shows what the sample is that Kanye used, then it shows the song Kanye turned it into. ENJOY!

Musiker Mike Love performt seinen Song "Permanent Holiday", indem er seine Sprache per Loop Pedal samplet. Erst nach und nach schält sich der Groove aus den Silben, es ist sehr gut gemacht. Redditor CyBot hat sich die Mühe gemacht und alles notiert, so wird es verständlicher und noch besser. Los geht's bei Minute 4,23.

The last song from Mike Love features another great reggae song, "Permanent Holiday," where he shows off his amazing pedal skills.

Tüftler und Rap-Fan Matt Daniels meldet sich mit einem neuen Projekt zurück. Er hat 3 Beats von Kanye West, J Dilla und 9th Wonder in Samples zerlegt und auf die Tasten des Keyboards verteilt. Auf Sample Stitch kann man am Rechner "Otis", "Don't Cry" und "Impressknowsoul!!!!" nachspielen. Das Timing ist schwierig, weil man gegen relativ viel Latenz zu kämpfen hat, aber Laune macht es allemal. Wer sich bereit fühlt, startet den Sequencer und nimmt die Session auf. Es können natürlich auch eigenen Kreationen ausgetüftelt werden. Tipp: Probiert es gar nicht erst, solltet ihr heute noch andere Dinge vorhaben.

Ein Sample, dass mich schon seit Jahren verfolgt, tauchte plötzlich wieder neu verwurstet im Radio auf. Lee Oskars "San Francisco Bay". Mase hat sich 1999 auf seinem "Double Up" Album für den Tune "All I Ever Wanted" bedient. Kurz danach im Jahr 2000 kamen Dynamite Deluxe mit ihrer Single "Ladies & Gentlemen", deren B-Seite "Hoffe ihr versteht" auf dem selben Sample basiert. Nun kürzlich lief im Radio ein Song, der mir direkt im Ohr hängen gebelieben ist. Völlig ungewollt und auch erst viel später von mir als "Timber" von Pitbulll und Ke$ha enttarnt. Hier wurde das selbe Sample inklusive Mundharmonika Melodie ordentlich schnell gemacht. Hier das Original, die drei Referenzen gibt's nach dem Klick. http://youtu.be/6oRKj2TFG-s

Der Brooklyner DJ RIZ, einer der Gründer des Crooklyn Clans, hat mit seinen "Live From BK" Mixes zwei der besten Sample-Compilations raugehauen, die ich je gehört habe. Nicht nur die Selektion ist ziemlich gelungen, vor allem seine Skills sind herrausragend. Die meisten Breaks werden nur 4 Takte angespielt und schon wird der nächste reingecuttet. Es ist sehr sportlich, aber ich feiere das. Teil eins haben wir bereits vor längerer Zeit vorgestellt, nun hat RIZ auch Teil zwei online gestellt und zum Download freigegeben. Besser könnte die Woche kaum starten. DJ_Riz_Live_From_BK

Ein Stück Rap-Geschichte und dessen Sample-Geheimnis. Mobb Deep haben 1995 mit Shook Ones Pt.2 einen absoluten Rap-Klassiker geschaffen. Ich persönlich kann den Tune seit einigen Jahren allerdings nur noch in vorsichtigen Dosierungen geniessen. Mixery Raw Deluxes Moderator Falk Schacht hat bereits 2011 das Mobb Deep Sample aus Herbie Hancocks Titel "Jessica" nachgebaut. Die Quelle war mir bisher unbekannt, danke Falk. Zu sehen und hören nach dem Klick. shook-ones-vinyl

Beat-Maker und Produzent 9th Wonder erzählt für die "Decoded" Serie von Life + Times wie, durch Amir "Questlove" Thompson empfohlen nach New York reiste, Jay-Z im Studio traf, ihm ein paar Beats vorspielte und schließlich den Beat zu "Threat" aus dem fast gleichnamigen R. Kelly Song maßschneiderte. Schön zu sehen wie begeistert 9th Wonder von der Arbeitsweise Jiggas spricht, der bekannt dafür ist, seine Tunes ohne geschriebene Texte oder Notizen aufzunehmen und Zuschauer damit regelmäßig vom Hocker haut. "Threat" vom "Black Album" und R. Kellys "A Womans Threat" gibt's nach dem Klick zu hören. http://youtu.be/Q4ecvR8_GTg