Die Stadt Andernach im nördlichen Rheinland-Pfalz hat sich den Titel der essbaren Stadt gegeben. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass auf diversen öffentlichen Flächen gegärtnert werden darf. Jeder darf anpflanzen und auch ernten. Unterstützt wird finanziell von der Stadt, es arbeiten auch städtische Angestellte auf den Flächen, aber nicht nur. Es gibt viele Freiwillige, die bereit sind mitzuhelfen. Ich finde die Idee großartig und absolut nachahmenswert. Die Euphorie der Dame ganz zu Anfang kann ich nur teilen.

Das find ich sagenhaft. Wo früher nur Efeu wuchs, das da jetzt was essbares wächst. Und vor allen Dingen, wir dürfen das ernten. Da steht kein Schild:" Rasenfläche betreten verboten" sondern erlaubt. Pflücken erlaubt.

Mona Caron hat sich in ihren Malereien auf Pflanzen spezialisiert, die auch in den schmutzigen Winkeln der Großstädte wachsen und gedeihen. Ihre sehr schicken Gemälde von Löwenzahn und Verwandten werden parallel auch noch in Stop Motion animiert, man kann ihrer Street Art quasi beim wachsen zusehen. Wirklich sehr hübsch. Ein wenig mehr Grün, könnten einige Häuser gut vertragen. Einen kurzen Film zu Mona Caron und ihrer Arbeit findet ihr nach dem Klick, weitere Infos und weitere Bilder gibt es bei ihr auf der Seite. -> They may be tiny but they break through concrete. They are everywhere and yet unseen. And the more they get stepped on, the stronger they grow back. Street-Art-Weeds-by-Mona-Cara-4

Künstler und Illustrator Baku Maeda aus Sapporo / Japan hat seine "Leaf Beasts" aus getrockneten Blättern einer Magnolie geschnitten. Er nutzt die vorgegebenen Strukturen der Blätter optimal aus und verwandelt sie in kleine Skulpturen. Abgefahrene Arbeiten, die mich in ihrem Minimalismus ein wenig an Origami erinnern. So. Und jetzt nix wie raus, Blättern sammeln und anfangen zu schnitzen. Leaf-Beasts-by-Baku-Maeda

Irgendwo zwischen Design, Deko und Tamagotchi lassen sich die Domsai Kreationen von Matteo Cibic ansiedeln. Mehr oder minder große Blumentöpfe mit Beinen und Glühbirnen-förmigen Glaskupeln als Behausungen für Pflanzen. Sehr schick anzusehen und wie erwartet nicht ganz billig. Der dazugehörige Shop von Monotono ist derzeit nicht erreichbar, aber das wird sicher wieder. Domsai, produced and distributed by Monotono, are strange cactuses placed under a glass bell with ceramic supports. Domsai, are created by hand and are unique. Each piece, in fact, has a custom-made dome which distinguishes it from all the others. Domsai-2

Sneaker und Blumen. Keine so schlechte Kombi wie ich finde. Christophe Guinet aka Monsieur Plant hat sich einen Nike Airforce 1 und einen Dunk vorgeknöpft und teils als Blumentopf genutzt, teils mit Blumen und Pflanzen verziert. Sieht super aus, trägt sich vielleicht nicht unbedingt bequem am Fuß. -> "Fascinated by the world surrounding him, and the pleasures that nature offers him, french artist Christophe Guinet aka Epiphyte aka Monsieur Plant cultivates his plant around the world. His Universe arose from its desire to connect the visual qualities of our rich planet, in its own artistic skills. In in his latest project called “Just Grow It !” he matches nature with sneakers in a hilarious way." Just_Grow_It_Les_Sneakers_Vegetales_by_French_Artist_Monsieur_Plant_2014_03