inFORM ist eine Apparatur, die es erlaubt Dinge über beliebige Distanzen hinweg pyhsisch anfassbar / berührbar zu machen. Das funktioniert über eine Kamera, die die Bewegungen eines Nutzers auf der einen Seite interpretiert und über eine Art Pixel-Tisch auf der anderen Seite wieder herausgibt. Das ganze ist bisher eine Studie des MIT in Boston, die sich allerdings ziemlich weit spinnen lässt und die ich ziemlich krass finde. Sobald der Tisch mehr Pixel (bisher sind es 900) enthält, dazu noch flexibler einsetzbar wird und vor allem dem Anwender auch physisches Feedback gibt, geht da alles. Den Clip dazu an, sowie erklärende Fotos der Apparatur findet ihr nach dem Klick, bei Bedarf gibt's jede Menge Details auf der dazugehörigen Webseite. -> inFORM is a Dynamic Shape Display that can render 3D content physically, so users can interact with digital information in a tangible way. inFORM can also interact with the physical world around it, for example moving objects on the table’s surface. Remote participants in a video conference can be displayed physically, allowing for a strong sense of presence and the ability to interact physically at a distance. inform-1

Hal Lasko ist 97 Jahre alt und längst in Rente. In seinem Arbeits-Leben war er Grafiker Designer, allerdings lange bevor Computer den Alltag der Menschen veränderten. Nach dem Tod seiner Frau, schenkte ihm seine Familie einen Computer und erklärte ihm Microsoft Paint, das Programm mit dem vermutlich jeder mal ein paar Pixel zusammengeschoben hat und sich für relativ oder auch sehr talentiert hielt. Seitdem verbringt Hal seine komplette Freizeit an dem Computer und malt an Gemälden "Space Highways" oder "The Juggler". "The Pixel Painter" ist ein sehr rührendes und gelungenes Portrait, dass ihn unter anderem zu seiner ersten Ausstellung begleitet. The Pixel Painter 3 The Pixel Painter 2

Miguel Endara malt Bilder mittels eines einfachen Filzstiftes, auch Tintenfeinschreiber oder Fasermaler genannt. Vorweg werden die Linien grob mit Bleistift gezeichnet und danach geht dann die wirklich intensive Arbeit los. Miguel malt die Flächen nicht aus oder nutzt einen größeren Stift, er punktiert einfach so lang bis das Blatt voll ist. Pointilismus nennt sich diese Technik. Sein aktuellstes Werk "Hero" ist ca. 28x43 cm groß und wurde in 210 Arbeitsstunden mit 3,2 Millionen Pixeln befüllt. Abgefahren! Der kreative Prozess wurde dokumentiert und recht schick Motion-animiert. Gefällt mir außerordentlich gut, alles! [vimeo]http://vimeo.com/33091687[/vimeo] Eine Ansicht des fertigen Bildes gibt's nach dem Klick.

Ich habe nie einen Atari mein Eigen nennen dürfen und gezockt wurde damals nur bei Kumpels. Mein erster eigener Computer war ein 4/86er, der zwar noch ein Diskettenlaufwerk hatte, die Zeit war aber schon so gut vorbei. Die Agentur Republik hat dem Computer-Klassiker nun eine Plakat-Serie gewidmet, die den 8-Bit Pixel-Games huldigen. Großes Kino, me like! Mehr Bilder nach dem Klick.