Das Wochenende im Rückspiegel möchte ich noch ein paar Sätze verlieren. Ihr habt ja gemerkt, es war relativ still bei uns. Chai lag flach und ich war mal wieder in Köln untergwegs. Tanz in den Mai mit den Rhytmusgymnasten. Außer mir waren noch Eklipse - eine beatboxende Sensation aus Paris - und DJ Kool Herc (jawohl, der DJ Kool!) zu Gast. Außerdem gab's noch einen Elektro- und einen Karaoke-Floor. Ich muss allerdings gestehen, dass ich es verpasst habe mich zu wenigstens einem der beiden mal durchzuschlagen. Die Papierfabrik ist ansich ja groß genug und man würde meinen es ist genügend Platz für alle da. Das stimmt nicht so ganz. Um 22.15 war das erste Mal Einlass-Stop! Ich bin immer noch ein bißchen sprachlos. Was da passiert ist war eher ein Gemetzel als eine Tanzfläche... Selten habe ich so geschwitzt. Am Ende konnte ich kaum noch auflegen, denn die Hände glitschten nur noch auf den Platten, die ihrerseits auf den Slipmats fest klebten. Büüüaaah! Ich habe mal flott ein paar Szenen zusammengeschnibbelt. Der Sound ist leider für die Tonne, aber es vermittelt einen Eindruck. [vimeo]http://vimeo.com/11429449[/vimeo] Und ein riesen Dankeschön an Miri und Hel für die Unterbringung! Und am 14.05. sind die Rhytmusgymnasten mit ihrer Hamburg Edition im Uebel & Gefährlich zu Gast. Das wird wild!

Nach dem ich jetzt lange krank außer Gefecht gesetzt war, melde ich mich zurück. Die Stunden der Bettlägerigkeit habe ich in der letzten Woche vor allem dazu genutzt mich in die "Golden Years" von Walt Disney zu stürzen. Aus diesem Grund habe ich mir die Diamond Edition von Schneewittchen und die Sieben Zwerge, die Platinum Ausgabe von Pinocchio und die Special Edition von Dumbo  zu Gemüte geführt.

Ich will mich hier gar nicht groß in die Fan-Ecke drängen und behaupten ich hätte den Verein schon die ganze Saison oder gar Jahre verfolgt. Das wäre Quatsch. Einfach mal freuen für den Verein ist angesagt. Ganz ohne läppische Seitenhiebe

Roy DeCarava wurde 1919 geboren in und starb 1997. Sein Lebenswerk beinhaltet überwiegend schwarz-weiß Fotografien aus Harlem. Nichts arrangiertes oder posiertes, Everyday-People eben. Seine Speizialität war es ohne Blitz oder zusätzliche Beleuchtung zu knipsen um den rohen, kantigen Effekt des Moments zu erhalten. Viele der Motive finde ich sehr passend zum Wetter von Heute. Das regnerische Hamburg ist zwar nicht New York aber immerhin grau-weiß. “It doesn’t have to be pretty to be true. But if it is true its beautiful.” -Roy DeCarava [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Mky6W6LJRLM[/youtube]