Bin dann mal raus -> Bye Hamburg, Capetown hallo!

CPT

Seit 3 Tagen habe ich der Heimat Hamburg den Rücken zugewendet um Richtung Sonne zu blicken. Wie schon im letzten Jahr hat es uns im Februar nach Capetown verschlagen. Reef, Mixwell und ich sind quasi schon ein eigespieltes Team wenn’s um Reisen geht. Außerdem bekommen wir noch Verstärkung von Lotte, Lena und Nina. Da wird nix anbrennen!

Zwar hatte ich mir vorgenommen täglich von hier zu bloggen, doch das gestaltet sich schwieriger als zunächst gedacht. Die Internet-Connection ist einfach derart langsam und unzuverlässig, dass es nicht wirklich möglich ist im gewohnten Rahmen über freshe Musik, flotte Sneaker, amüsante Filmchen und den ganzen anderen Internet Schnick-Schnack zu berichten.

Damit hier aber trotzdem noch was von mir zu lesen ist – ich will Ramin ja auch nicht ganz allein lassen – habe ich beschlossen euch an unserem Urlaub teilhaben zu lassen.

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Wahnsinnig viel ist noch nicht passiert. Wir befinden uns immer noch im Prozess des Ankommens und Aklimatisierens. Außerdem bin ich völlig abseits von jeglicher Uhrzeit. Man lebt halt so in den Tag hinein. Sehr angenehm nach dem Stress der letzten Wochen.

Gestern haben wir uns mal in die Party-Klamotten geschmissen und sind in die Long-Street gegangen. DIE Ausgehmeile in Kapstadt. Eine Club-Dichte ähnlich der Reeperbahn nur viel entspannter. Grundsätzlich gilt für fast alle Clubs hier, dass man sich gern auf sparten-Musik spezialisiert. Es gibt hier regelmäßige Dubstep-Partys, natürlich auch viel Süd-Afrikanischen Sound und Drum and Bass.

Funktioniert aber alles. Mag auch an dem multi-kulti Kontext liegen, denn es sind schon viele Touristen in der Crowd. Da sind die zum Beispiel die Studenten aus Deutschland, Dänemark oder Schweden die zum Auslands-Semester mal was ganz verrücktes gemacht haben. Denen sieht man ganz genau an, das sie noch Dubstep oder so manch einen elektronischen Sound gehört haben. Getanzt wir dann immer stock-steif und in kleinen Gruppen. Das sieht besonders neben der Afrikanischen Ausgelassenheit sehr ulkig aus.

Wir waren im Waiting Room. Ein Club, in dem wir während unseres letzten Aufenthalts auch schon mal aufgelegt haben. Sehr cooler Laden, macht nur leider schon gegen halb drei zu. Das ist aber auch der einzige einwand, denn an Dachterrasse und Riesen-Balkon ist ansonsten nichts auszusetzen.

Heute ist dementsprechend Hang-Over-Laune. Piuuh!

Ein Gruß geht an die Kingdrips, die waren anscheinend auch schon hier

Bis bald

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