Beatpackers Alaaf!

Eieieie, wo soll ich anfangen?!?

Der monatliche Termin im Subway stand wieder an. Also ab in die Bahn. 4 Stunden im Itunes Playlisten sortieren und Schwupps: biste auch schon da.

DJ Cems Beatpackers ist eine, seit 7 Jahren etablierte, Veranstaltung und einfach immer voll. Um 1 ist es schon so gepackt, dass der Weg zur Bar einem Spießrutenlauf gleicht.

    Pissen geht man dann eher so nach 4…

    Zu guter Letzt ist es auch noch eine der besten Rap-Feten auf denen ich bisher gespielt habe. Jetzt aber genug geschwärmt, ihr sollt ja noch von meinem Dilemma erfahren.

    Als zeitgenössischer DJ ist es ja Gang und Gebe, dass man kaum noch Vinyl mitschleppt. Es wird digital aufgelegt. Wer damit nicht vertraut ist muss sich jetzt leider selbst schlau googlen, ich setze das hier mal als Grundkenntnis vorraus. Außerdem bin ich noch etwas verwackelt von der Nacht. Das Tippen der nötigsten Infos ist schon anstrengend genug.

    Jetzt kommt der Abschnitt für DJ’s und Technikfreunde:

    Beim Anschließen des Laptops kam die böse Überraschung. Der sehr unbeliebte und höchst gefürchtete Fehler des Todes!

    FehlermeldungDesTodes

    Das kann ja mal passieren. Aber eben nur einmal. Es wurde alles probiert. Vom Festplatten-Dienstprogramm, zum neuen USB-Kabel bis zum Hard-Reset. Geholfen hat leider nichts davon. Es sah also so aus, als wäre die Reise umsonst gewesen und allmählich machte sich Frust breit.

    Rettung war dann Up My Alleys’ Joscha. Der hatte nicht nur ein USB-Kabel dabei, sondern auch noch eine externe Festplatte. Also fix eine Playlist kopiert und so dann in der Lage gewesen auf Cems Rechner meine Tracks zu spielen. Joscha, ich schulde Dir was!

    Weil ja nicht jede(r) so auf Detail-verliebte Technik-Ausschweifungen kann gibt’s natürlich auch noch die Boulevard-Version.

    Wir hatten so einige Special Guests im Haus. Allen voran ist wohl Guilty Simpson der mir eine Weile beim Auflegen über die Schulter geguckt hat. Unglaublich aber wahr: Er kann tatsächlich lächeln, sogar lachen. Wer ihn schon mal live gesehen hat, weiß was ich meine. In den 45 Minuten die er da war, schien es mir so als wäre sein Highlight ein absolut wild gemischten Sets Too Shorts “Blow The Whistle” gewesen.
    Hätte ich dann auch nicht unbedingt vermutet.

    Im Schlepptau hatte er meinen Kölner DJ Kollegen Adlib. Die beiden sind die Tage im Studio und feilen an einem neuen Projekt. Einen Namen gibt es noch nicht, aber Adlib hat versprochen er würde mir vorab mal eine Sound-Kostprobe zukommen lassen. Heissheissheiss!

    Außerdem Grüße an Def, Fast Forward und die Bootycall-Boys.

    Big Up Köln! I’ll be bakk!

    Achso, nachher direkt aus der Bahn in den Neidklub. Heute spielen die Assotos im Loft und unten gibt’s Felix die Hauskatze. Ich bin gespannt!!