Der interessanteste Film, der heute anläuft, ist aus meiner Sicht "La Lisière" von Géraldine Bajard; ein unkonventionelles Arthouse-Drama, welches ebenso begeisterte, ratlose und völlig verärgerte Rezipienten zurücklassen wird. Ich bin eben ein bisschen die Kritiken durchgegangen und wenn ein Film so unterschiedliche Positionen provoziert, habe ich das Gefühlt wenigstens keinen uninspirierten Einheitsbrei vorgesetzt zu bekommen. Dann lieber ein furioses Gelingen für den einen und ein fulminantes Scheitern für den anderen. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=U2gW_SU7czo[/youtube] Hier mal ein Review-Spiegel...

Das Marvel Universum rollt unaufhaltsam Richtung "The Avengers" (Joss Whedon). Doch bevor die Story des Superteams erzählt wird, müssen noch weitere Charaktere eingeführt werden. Einer davon ist Captain America, um den sich Joe Johnston gerade gekümmert. Der andere ist der germanische Donnergott "Thor", dessen Hammer abhanden gekommen sein muss, wir wir am Ende von Iron Man 2 erfahren konnten. Regie führt Kenneth Branagh, den man ja eigentlich als Regisseur von Shakespear Verfilmungen kennen und der als Schauspieler auch gerne selber vor der Kamera steht (unter anderem in letzter Zeit als Kommissar Wallander). Ich bin sehr gespannt, was Kenneth Branagh diesem Comichelden abgewinnen kann und welchen Ton er trifft. Ich hoffe ja, dass er einen ähnlich ernste Herangehensweise wie Ang Lee pflegt, dessen Hulk Verfilmung ich immer sträflichst unterbewertet finde. (via Yahoo Movies)