Jamie Livingston starb vor 20 Jahren an einem Hirntumor. Er kannte die Diagnose und wusste, es würde so kommen. Der erfolgreiche Fotograf bekam 1979 eine Polaroid Kamera geschenkt und begann ein Projekt, das quasi die Inspiration und Vorlage tausender Foto-Tagebücher und Serien ist. Livingston schoss (fast) jeden Tag ein Bild. Bis zu seinem Tod am 25. Oktober 1997. Gut 18 Jahre lang hat er die Polaroids gesammelt. Diese wurden nach seinem Tod von seinen Freunden Hugh Crawford und Betsy Reid geordnet und sind mittlerweile dauerhaft online ausgestellt.

Dieser kurze Film erklärt in knapp vier Minuten die chemische Reaktion, die ablaufen muss, um auf einem Polaroid-Film ein Bild zu erzeugen. Der Prozess ist sehr komplex und läuft aufgrund dutzender verschiedener Faktoren (wie zum Beispiel der Temperatur) immer ein wenig unterschiedlich ab. Ein Polaroid entsteht also stets unter Berücksichtigung diverser nicht planbarer Variablen, was gleichzeitig Prinzip und Reiz der Polaroid Fotografie ist. Polaroid-Fotografie