Nach seinem Erfolg in „Walk The Line“, in dem Joaquin Phoenix Johnny Cash verkörperte, verkündete er überraschenderweise, dass er sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen werde, um eine Karriere als Rapper zu starten. Fortan hinter einem riesigen Bart und einer Sonnenbrille lebend wurden die öffentlichen Berichte über Joaquin Phoenix immer skurriler und man vermutete, dass ihm tatsächlich ein Paar Sicherungen rausgeflogen seien. Sein Weg zum HipHop Ruhm, der von keinem geringeren als Sean „Diddy“ Combs als Manager begleitet wird, ist von seinem Stiefbruder Casey Affleck (dem jüngeren der beiden Affleck Brüder) dokumentarisch im Film „I’m still here“ aufgezeichnet worden.

Der Film soll laut LA Times mehr „male full frontal nudity“ als jeder gay porn haben und auch ansonsten Szenen beinhalten, die auch in die Schlusssequenz von Jon Waters „Pink Flamingos“ gepasst hätten. Der Film wurde zum Glück von Magnolia gekauft und hat am 10. September Premiere. Immer noch wird darüber gerätselt, ob Joaquin Phoenix über die letzten 2 Jahre die Öffentlichkeit hinters Licht geführt hat oder ob wir es tatsächlich mit authentischen Bildern zu tun haben. Für mich hört sich das alles nach einer sehr konsequenten Mockumentary an.

Hier der Trailer zur Doku „I’m still here“, der bekannt gewordenen Auftritt von Phoenix in der Letterman Show und eine seiner Rap-Live Performances.

Trailer – „I’m still here“


Rap-Show Joaquin Phoenix
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=k3GyM0ss-TY&feature=related[/youtube]

Auftritt bei Letterman
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=AuO75_hJgCQ&feature=related[/youtube]