Eine Studentin, die unbedingt ein paar Moneten verdienen muss, um ihre Wohnung weiterhin zahlen zu können, nimmt einen skurrilen Babysitterjob in einem abgelegenen Haus an und muss in einer Falle sitzend feststellen, dass es gar kein Baby zu besitten gibt, sondern nur das unheimliche Pärchen Ulman, welches dem Okkultismus nicht abgeneigt ist.

So viel nichts Neues. Aber Ti West hat mit The House Of The Devil dem 80er Jahre Horrorfilm vollen Tribut gezollt, sein Machwerk in Sachen Story und Spannungsaufbau in die direkte Tradition dieser Zeit eingereiht und selbst in technischer Hinsicht mit dem Original-Equipment aus den 80ern gedreht. Das Ergebnis bringt mich dazu, mich wieder wie 12 zu fühlen und erinnert mich daran, wie ich mir die indizierten Filme auf VHS Kassetten aus dem Schrank meines schon ausgezogenen Bruders geklaut habe, während meine Eltern beim Kegelabend waren. Glorreiche Zeiten und ordentlich die Hose voll danach.

Vor der Veröffentlichung wurde der Film als nette Marketing Kampagne als Oldschool-Videotape an die Presse verschickt. Die Idee blieb haften. Jetzt kann man The House Of The Devil auch als schicken VHS Release bestellen. Wer hat noch nen Videorecorder?

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