Tamara Davis, eine Freundin von Jean-Michel Basquiat, hat 1986 eines der wenigen Interviews mit dem zwei Jahre später verstorbenen Graffitikünstler (SAMO) und Neoexpressionisten Basquiat geführt, es 20 Jahre in ihrem Schrank verstauben lassen, um uns demnächst mit der Doku „The Radiant Child“ über den ersten afro-amerikanischen Superstar der Kunstszene zu beehren, dessen Bilder Höchstpreise erzielten und der heute zu einem der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts zählt.

Eine rasante Erfolgsgeschichte und ein ebenso rasanter Absturz im Drogenrauch. Vom anonymen Großstadt Writer mit Underground Fame, zum autodidaktischen Maler und Zeichner, der mit Wahrhol und Haring rumhängt und dessen Bilder auf der documenta zu bestaunen waren, bis hin zum „Speedball“ Opfer. Ein aufregendes, kurzes Leben.

„Jean-Michel Basquiat first became famous for his art. And then he became famous for being famous. And then he became famous for being infamous“ Richard Marshall

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