Die schäbigen Unterhaltungs-Sendungen á la Barbara Salesch, werden in Punkto Kreativität regelmäßig von ihren amerikanischen Originalen übertrumpft. In diesem Scheidungs-Drama wirft Ehemann Nathan seiner Frau Lia vor, während eines 7-stündigen Aufenthalts mit dem kompletten Wu-Tang Clan geschlafen zu haben. Ein Wu-Tang Gang Bang gewissermaßen. Ihre Antwort darauf:

Wu-Tang is nothing but gentleman.

Den Herren Phoniks haben wir schon einmal mit seinem MC Awon und ihrem Album Return to the Golden Era hier gefeatured. Auch mit seinem neuesten Projekt "One time 4 Ya Mind" hält er sich vorwiegend in der goldenen Ära des HipHop auf und remixed Songs von Notorious BIG, A Tribe Called quest, Nas und auch dem Wu-Tang Clan. Seine Version von C.R.E.A.M. hat auf Soundcloud sehr beachtliche 120.000 Plays erreicht. Was solcherlei Remix-Arbeiten angeht, bin ich grundsätzlich etwas ambivalent. Die Originale kann man in der Regel nicht übertreffen, das sollte auch nicht die Intention sein. Phoniks schafft es bei einigen der Tunes, ihnen einen angenehmen eigenen Twist zu geben. Meist relativ relaxed und dezent funky. Solide. Das komplette Album gibt's nach dem Klick zu hören und für 7$ auf Bandcamp. One Time 4 Ya Mind – by Phoniks

DJ M-Rock ist unter anderem Gewinner des Toronto Vorentscheids der Red Bull Threestyle Competition. Mit anderen Worten, er kann was und das ist zertifiziert. Zum 20. Geburtstag widmet er dem Wu-Tang Clan einen Best Of Mix. 52 Songs reichen natürlich nicht aus, wenn man auch die Solo-Projekte der Mitglieder berücksichtigt, aber es ist ein verflucht guter Anfang. Mir gefallen besonders seine Juggles mit "Liquid Swords". Exzellent. Den Download dazu findet ihr auf seiner Facebook Seite. -> 20 years ago east coast rap was dominated by The Native Tongues, Gang Starr, Pete Rock & CL Smooth, and in the mainstream, you had groups like Naughty By Nature. Without help from anybody, the RZA and the Wu-Tang came out a Staten Island, a place with little or no musical success in the New York area, and changed everything. 30 somethings can verify this – but if you’re 19 or younger, you’ll know that Drake dedicated a whole song on his album to them. In fact, Kanye, Kendrick and more are tributing Wu-Tang these past few years. Dark Fantasy is a RZA beat, “Numbers on the board” by Pusha T sounds 1000% Wu, and Kenrick just dropped a cover called “West Coast Wu-Tang”. They toughened up rap by bring the ugly parts of New York street culture over to music – in fact, all the cheesy groups couldn’t keep up, their music wasn’t relevant anymore. Instead of SWV featuring some loser rapper from Uptown or Bad Boy, the biggest R&B/Pop groups were featuring Wu. DJ-M-Rock-Wu-Tang-Clan

Hier ein paar sehr schöne Neu-Interpretationen diverser Album-Klassiker von Jeff Rochester, der die ursprünglichen Cover mit eigenen, teils gut passenden, Bildern und Illustrationen ersetzt hat. Mit dabei sind neben Wu-Tang auch De La Soul, Jeru The Damaja, Eric B & Rakim auch Radiohead und John Coltrane. Überwiegend sehr gelungen und ansprechend wie ich finde. Mehr Bilder nach dem Klick.

GZA soll angeblich schon zehn Jahre lang an der Wu-Tang Dok "Wu-Tang Revealed" arbeiten. Jetzt können wir an dem ersten Trailer ungefähr einschätzen, was uns erwartet wird. Ich kann nur sagen, dass ich nicht mit so intimen Bildern und Aufnahmen direkt aus der Shaolin Zentrale gerechnet habe. Da sitzen die alten Recken gemeinsam in der Küche und kacken sich unter anderem wegen Kohle gegenseitig so dermaßen an, dass man erwartet einer holt gleich die Nunchakos raus, wird zum Master Killer, wenn er sein "dough" nicht bekommt. Das da nicht noch einer die Killa Bees aus dem Waldblütenhonig lässt. Es macht auch weiterhin den Anschein, dass die einzelnen Wu-Tang Soloartist schwer damit zu kämpfen haben, dass sie sich nie wirklich von ihrem Clan emanzipieren konnten, da sie immer wieder von ihren Fans unter die Nase gerührt bekommen, dass eigentlich alle immer den ganzen Clan wollen und alle Wu-Solokünstler mit dieser Schicksalsgemeinschaft untrennbar verwoben bleiben werden. Insgesamt also hoffentlich nicht eine aus Künstlersicht nur an Glorifizierung interessierte Doku, sondern eine spannende Innenansicht der Machenschaften eines Musikerkollektivs, welches wie nur wenige andere HipHop Geschichte geschrieben hat. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DR_y_IaLZXk&feature=player_embedded[/youtube]