Am Wochenende spielte Jay-Z ein Konzert im New Yorker Terminal 5, während dessen er ausschließlich die B-Seiten seiner Hits performte. Ein Auftritt, der mich deutlich mehr interessiert, als die "üblichen" Hits Konzerte, die ich mittlerweile oft genug hörte. Ein Banger nach dem anderen, aus allen Episoden seiner Diskografie. Richtig groß! Schon der erste Song ist einer meiner Alltime-Favorites von ihm. Das ganze soll seinen lahmenden Streaming-Service Tidal ankurbeln, denn dort ist der "komplette Gig" als Video zu sehen. Auch ohne Registrierung. Den Audio-Stream und die Tracklist haben wir nach dem klick für Euch in Petto.

Der hier geht noch, dann habe ich mit dem Thema Tidal abgeschlossen. Es sei denn noch jemand widmet dem Werbe-Epos der musikalischen Avengers um Jay-Z und Beyonce eine so schöne Parodie. Der "Unnamed Insider" zählt die geschätzten Vermögen der Stars auf. Allen voran geht Madonna mit 800.000.000$, dann kommt auch schon Jigga mit 550 Millionen und dann der Ganze Rest, der aktuell vermutlich im Stande wäre Griechenland zu kaufen. Die Kommentare darunter sind fast genauso gut, wie der Clip selbst. Am besten gefällt mir das Ende.

You. Now. Here. The. Because you can never be too rich.

Pünktlich zum Launch von Jay-Zs Streaming Plattform Tidal tauchte eine Nachricht auf, die die teilnehmenden Musiker für ihren Opportunismus kritisierte, sich gemeinsam stark zu machen um mehr Geld in die richtigen, Subtext: die eigenen, Taschen fließen zu lassen. Mittlerweile äußerten sich auch mehrere Musiker zu dem Projekt, unter anderen Ben Gibbard, Sänger von Deathcab for Cutie. Er bedauert die vergebene Chance des, ohne Zweifel besser-verdienendem, Superstar Lineups.

Vor zwei Tagen startete Jay-Z seine Kampagne zu Tidal, dem von ihm gekauften Streaming-Dienst für Musik, der Spotify und Konsorten schlaflose Nächte bereiten soll. Angekündigt wurde die Mission mit einem epischen Clip, der Beyonce, Kanye West, Madonna, Rihanna, Chris Martin, Deadmau5, Daft Punk, Alicia Keys, Usher, Nicki Minaj, Arcade Fire und viele andere, in einem "Tafelrunde-mäßigem" Meeting zeigt. Gestern wurde das erste, von Musikern geführte Musik-Portal, offiziell verkündet und eröffnet. Eine Erklärung wurde von allen Anwesenden unterschrieben. Eine große Sache ja, aber so groß?