Rassismus beschäftigt Menschen auf der ganzen Welt und auch die dazugehörige Internet-Kultur mit Hetz-Parolen und rassistischen Kommentaren wird überall bekämpft. Die Ansätze dazu sind sehr verschieden. Gestern habe ich hier das Hass Hilft Projekt vorgestellt, dass rechte Kommentare mit einer Spende für Flüchtlinge belohnt. In Brasilien versucht man es etwas drastischer. Die Kampagne der Aktivisten-Gruppe Criola heisst "Virtual racism, real consequences". Rassistische Kommentare auf Facebook oder Twitter werden aus dem Netz gefiltert und auf Plakatwände in der Nachbarschaft geklebt. Es soll demonstriert werden, dass online geäußerte Dinge genauso schwer wiegen, wie offline und in der echten Welt auch echte Konsequenzen haben. Ich bin nicht so ganz sicher, ob die Idee für alle der Armleuchter funktioniert. Am Ende freuen sich noch einige, darüber ihren Mist in der Offline-Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Ein sehr pathetischer kleiner Film über 2 Varianten einer Lebensgeschichte mit und ohne Social Media. Der eine mit offenen Augen, ohne Selfies und plötzlich neuer Freundin. Der andere mit 450 Facebook Freunden und doch täglich allein. Ich muss an dieser Stelle Marcs Kommentar zitieren, weil das der eigentliche Grund für mich ist, den Film zu posten. PS: Alles wird gut. Und The Streets machen hoffentlich einen Hit aus dem Gedicht. Bitte. Screenshot Viral-Video Look Up

In seiner Jugend hat sich Cacho Puebla aus Madrid die Ratschläge und Fingerzeige seiner Großmütter nicht oft genug zu Herzen genommen, dafür, nach eigenen Angaben aber nachhaltig draus gelernt. Mittlerweile hat er selber Kinder und möchte ihnen auch ein paar Lebens-Weisheiten mit auf den Weg geben, allerdings in einem zeitgemäßen Kontext. Gesagt, getan. Ich finde dieses Projekt so sehr gelungen und großartig! Die Dame auf den Bildern ist übrigens seine Groß-Tante. PS: Sie hat den Swag gepachtet. Mehr Bilder gibt's nach dem Klick.

In Zeiten von marodierenden Viren und Würmern, die in der Lage sind Atomkraftwerke lahm zu legen und Regierungen zu stürzen wird auch dem weniger Internet-Affinen klar, dass dort eine überaus mächtige parallel Welt schlummert. Nebenbei prügeln sich Facebook und Google+ um Nutzer, Fans, Plusse und Likes. Dadurch inspiriert hat Aaron Wood mögliche Szenarien der Propaganda sozialer Netzwerke designt. Facebook gefällt mir optisch am besten, Twitter und Google Plus sind aber auch nicht schlecht. Das ist vom Design und Prinzip her sehr an die, auf retro getrimmten, Skype, Twitter, Youtube und Facebook Kampagnen angelehnt, die wir im letzten Jahr schon mal hatten. Trotzdem schick. Twitter und Facebook gibt's nach dem Klick zu sehen.