Zack, habe ich mich gerade schock-verliebt. In die 88 Jahre alte Helen Van Winkle, besser bekannt als Baddie Winkle. Die Grand Dame ist eine Instagram Fashion Ikone mit über 2 Millionen Followern, obwohl bzw. gerade weil sie alles nicht ganz so ernst nimmt. Dieses Portrait erzählt von ihrem Werdegang. Nicht als Liebe für Baddie, die mich direkt meine eigene Oma vermissen lässt. Auch wenn die natürlich nicht auf Instagram war und mit Mode nicht viel am Hut hatte.

Letzte Woche, am 26. März, war Air Max Day. Zu diesem Anlass hat Nike das Royal Pack veröffentlicht, das nicht ganz billig, aber ziemlich schick ist. Ich habe mir den Schwarzen gegönnt und werde sicherlich Bilder posten , sobald er angekommen ist. In der Masters of Air Serie werden Sammler des Air Max portraitiert. In der ersten Episode ist Iceberg aus Berlin derjenige mit der größten Sammlung, der einen der begehrtesten Schuhe sein Eigen nennt. Den Air Max 1 x Patta Albert Heijn.

Ein Post wie dieser, passt ganz besonders gut zu einem Montag Morgen. Sollte Dir der Job zum Hals raushängen und Du kannst Dir nicht vorstellen, den Rest Deines Lebens damit zu verbringen, lass Dich von Chris Donovan inspirieren. Nach 25 Jahren als Telefon-Techniker beschloss er den gelernten Job an den Nagel zu hängen und nochmal neu zu starten. Als Schuh-Designer. Er studierte Design an der Polimoda Fashion School in Florenz und mittlerweile sind seine ausgefallenen Custom-Kreationen sehr gefragt. Der Mann mit der Vorliebe für Batikshirts ist etabliert. Bewundernswert und motivierend, wie ich finde.

Den Street Artist Alexandre Farto, auch bekannt als Vhils, haben wir hier schon vor einigen Jahren mal mit einem kurzen Showreel gefeatured. Der Clip aus dem Jahr 2011 ist ebenfalls sehr sehenswert. 2012 war er in Venice / Kalifornien und hat dort ein Portrait in eine Fassade gemeisselt. Das Ergebnis spricht für sich. Und für ihn natürlich. Eine großartige Arbeit.

Arrested Motion filmmaker Carlos Gonzalez follows Portuguese-born artist Vhils as he completes his latest work on the streets of Venice, California. This particular piece was done in conjunction with the "European Bailout Show" at the Post No Bills showspace and located just on the side of the gallery. Watch as the process unfolds...

Mark "Big Toe" Goffeney ist ohne Arme auf die Welt gekommen. Das hat ihn nicht davon abgehalten, sich mit seinem Bruder zu prügeln, Basketball zu spielen oder auch Auto zu fahren. Gitarre zu spielen war eine größere Herausforderung, doch auch das hat er gemeistert. Mittlerweile hat er die Band "Big Toe" gegründet und möchte seine Brötchen (zumindest teilweise) als Über Taxi-Fahrer verdienen. Ein total witziger Typ, der großartig musiziert. Ich verneige mich tief!

In meiner Timeline wurde James Gutierrez schon ausgiebig gefeiert. Manche feierten ihn für sein Talent, andere für die vermeintliche Wiedergeburt des 90er Jahre Golden Era Sound. Letzteres möchte ich so nicht bestätigen und hoffe sehr, dass sein Album nicht klingt, als wäre es schon '95 geschrieben worden. Doch Talent ist unabstreitbar in mehr als ausreichender Menge vorhanden. Und sympathisch ist er auch, sehr sogar. R.A. the Rugged Man ist durch einen Remix Contest auf ihn aufmerksam geworden und nahm ihn fortan unter seine Fittiche. In diesem Portrait sieht man ihn nach New York reisen, um dort auf einige seiner Idole zu treffen. Definitiv ein Typ auf den man ihm kommenden Jahr ein Auge haben sollte.

Zeichen und Schilder aus echten Neon-Röhren sieht man mittlerweile in etwa so oft, wie handgemalte Schriftzüge auf Fensterscheiben von Geschäften. Das Handwerk ist aus der Mode gekommen, obwohl es immer noch sehr cool aussieht. Andrew Hibbs hat die Kunst des Glas-blasens vor 13 Jahren von seinem Vater erlernt und baut seitdem Schriftzüge aus Neonröhren. Ein ziemlich abgefahrenes Handwerk und ein sehr schicker Film, wie ich finde.

The craft of neon sign bending is an uncommon art. Passed down through the generations, Andrew Hibbs represents what is means to make a living out of bending light.

Der 16-minütige Kurzfilm "Berlinstyle" portraitiert 4 Charaktere der lokalen Graffiti Szene. Oldschooler "Dejoe", Newschooler "Raws". Illustrator "Stereoheat" und "Base 23". Es wird von den ganz persönlichen Anfängen erzählt, von den sehr individuellen Arbeitsweisen, von Einflüssen und Inspirations-Quellen. Richtig interessant, sehr kurzweilig und auch sehr gut gedreht. Bonuspunkte gibt's für den Sound von Subtil und Prime Time.

In einem Park in San Francisco trifft sich die lokale Rollschuh Szene. Eine kunterbunte Gemeinschaft, verschiedenster Charaktere und Menschen, die Daniel Soares in diesem Kurzfilm portraitiert. Was genau mich daran so bewegt, kann ich nur schwer in Worte fassen. Die Toleranz, die Einfachheit und Zufriedenheit der Menschen, finde ich beachtlich. Ein tierisch guter Film mit wahnsinnig starken Bildern, der mich bereits in den ersten 30 Sekunden in seinen Bann gezogen hat.

Ältere Menschen präsentieren ihre Tätowierungen. Einige liessen sich erst vor ein paar Jahren zum ersten Mal tätowieren, die meisten aber schon vor 30-40 Jahren. Die Farbe ist mittlerweile etwas verblasst, die Geschichten und Erinnerungen dahinter nicht. Interessante, traurige und auch schöne Geschichten. Sehr sehenswert!

"You Wont Regret That Tattoo" is a short documentary that explores the meanings and memories behind the tattoos of an older generation, and challenges the belief that ink is something we will come to regret.

Kürzlich war Street Artist RONE im Rahmen des Urban Exchange Austausch Programms zu Gast in Penang / Malaysia und hat dort einige seiner typischen, wunderschönen Frauen-Portraits, in den Putz alter Häuser gemalt. In Kombination mit dem alten, verfallenen Gemäuer finde ich seine Arbeit noch stärker als üblich. Nach dem Jump gibt es einen Zeitraffer von ihm, bei der Fertigstellung eines Murals in Downtown Hollywood, zu sehen, das auch sehr schick ist.

Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir hier bereits zwei sehr sehenswerte Filme aus Tschernobyl, Jan Fabi hat es aber geschafft, das Thema noch einmal spannend anzugehen. Der junge Filmemacher hat zwei Rücksiedlerfrauen in Tschernobyl besucht, die ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Es beginnt mit der Kernschmelze, die zunächst verheimlicht wurde. Erst Tage später wurde die Anwohner evakuiert. Mittlerweile leben Maria Patrovna und Hanna Sawarotjna wieder dort. Eine faszinierende Geschichte mit einigen Perspektiven, die man schon kennt, aber auch vielen neuen Eindrücken aus dem verlassenen Sperrgebiet.