Etwas stolz präsentiere ich euch heute die Kolumne von Kumpel Ale Dumbsky. Mehr oder minder monatlich gibt's hier ein paar Worte von ihm und ich freue mich schon sehr auf die kommenden Episoden. Beginnen wir heute mit einem kleinen Rückblick über die vergangenen Tage im Gefahrengebiet Hamburg, dessen Bewohner auch er mit seiner Familie ist. -> Gossip aus dem Gefahrengebiet Wie hinreichend bekannt sein dürfte, verfügt Hamburg seit ein paar Tagen über ein Gefahrengebiet. Das erstreckt sich über St. Pauli, das Karoviertel, Altona und noch ein paar andere Viertel. In der Praxis bedeutet das, dass jeder der dort irgendwie verdächtigt aussieht, zu jeder Tages- und Nachtzeit kontrolliert werden kann, inklusive Taschenkontrolle und optional drauf noch einen Platzverweis. Auf den allabendlichen Demos dagegen gibt es eine Menge Tratsch über das, was so in der Danger Zone los ist: - Pech hatten zum Beispiel die fünf Leute, die sich abends am Schulterblatt jeweils einen Döner leisteten. Fünfer-Gruppe, nach Einbruch der Dunkelheit, draußen rumstehend – keine gute Idee. Platzverweis. - Halbsuper lief es auch für einen Lehrer an einer Schule in Altona. Der wurde gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen von Hartschalenkoffern vor Schulbeginn auseinandergepflückt. Die Autorität gegenüber seinen Schülern dürfte komplett flöten gegangen sein. - Gut dagegen läuft es im Einzelhandel mit Sanitärabteilung im Gefahrengebiet. Seit dem Clip mit der Personenkontrolle und der Klobürste sind diese fast überall ausverkauft, um damit den Einsatzfahrzeugen freundlich zuzuwinken. Gestriges Highlight: Eine Klobürsten-Laola an der Feldstraße. Wohlgemerkt von beiden Straßenseiten. Weiter nach dem Klick. Klonfa

Kürzlich hat Facebook-User Unterm Durchschnitt per Mail eine Anfrage ans Auswärtige Amt geschickt, in der er um eine Einreisegenehmigung ins Gefahrengebiet Hamburg bat. Anlass zu seinem Gesuch war die Reise einiger Bekannter nach Ägypten, wo "die Sicherheitslage ähnlich brenzlig sei", die ihm (oder ihr) nahe gelegt haben, sich an das Amt zu wenden. Wirklich ernst ist das vermutlich nicht gemeint, dementsprechend fällt auch die Antwort des Bundesministerium des Inneren aus, denn dorthin wurde die Mail weitergeleitet. Damit lässt sich der Urherber allerdings nicht abspeisen, schließlich warnt die US Regierung schon vor der Einreise ins Gefahrengebiet. Die Antwort auf die Antwort – nach dem Klick – ist schön formuliert und lässt auf eine Fortsetzung des Briefwechsels hoffen. Einreisegenehmigung ins Gefahrengebiet Hamburg