Die Video-Plattform Pornhub, deren Geschäftsmodell ich nicht erläutern muss, hat sich dem Trend der Armbänder für Sport-Treibende angeschlossen und eine ganz eigene Version rausgebracht. Bei exzessivem Unterarm-Training wird ein Akku in dem Wankband geladen, mit dem später wiederum das Handy geladen werden kann. Sie nennen das "Dirty Power"... Ein gelungener Marketing Gag.

Die Verknüpfung des Smartphones mit dem Fahrrad, auch "Connected Biking" genannt, ist prinzipiell nichts neues. Einen Fahrrad-Computer hatte ich schon als lütter Butschi am Lenker. Das erfolgreich abgeschlossene Projekt COBI aus Frankfurt hat die Idee aber sehr viel weiter gedacht. Das eigene Smartphone bildet den Kern des Systems, in dem natürlich eine Navigation integriert ist. Außerdem aber ein intelligentes Licht-System das vorn einen starken Scheinwerfer hat und hinten wie ein Bremslicht und Blinker funktioniert.

Wenn die Kids mal wieder kein Bock auf das Gemüse haben, hilft der "Einen für Opa Trick" auch nur zwei Löffel weit. Wenn zwischendurch ein wenig gecuttet werden kann, sieht das möglicherweise anders aus. Auf dem Teller liegt die MC Mash 12" mit den Hits "No Sleep Til Broccoli", "Anything For Lunch", "Only Happy When It's Grains" und "Like A Vegan". Der "Dinner DJ" ist bisher leider nur in den Staaten vorbestellbar.

Get your dinner spinning with DINNER DJ. Interactive melamine dinner set has a "tone arm" combo spoon-knife-fork, interactive twistable knobs and a record-style spinning plate... all to help make you the master DJ of dinner! Crank up the fun factor with DINNER DJ! Molded from 100% food-safe melamine.

Tüftler und Rap-Fan Matt Daniels meldet sich mit einem neuen Projekt zurück. Er hat 3 Beats von Kanye West, J Dilla und 9th Wonder in Samples zerlegt und auf die Tasten des Keyboards verteilt. Auf Sample Stitch kann man am Rechner "Otis", "Don't Cry" und "Impressknowsoul!!!!" nachspielen. Das Timing ist schwierig, weil man gegen relativ viel Latenz zu kämpfen hat, aber Laune macht es allemal. Wer sich bereit fühlt, startet den Sequencer und nimmt die Session auf. Es können natürlich auch eigenen Kreationen ausgetüftelt werden. Tipp: Probiert es gar nicht erst, solltet ihr heute noch andere Dinge vorhaben.

3 Smartphones interagieren mittels der Google Translate App. Es beginnt mit einem einfachen Hallo, bis das erste Telefon aus der Reihe tanzt, und endet mit einem ebenso einfachen Thunfisch. Mit Siri würde das selbe Experiment sicher nicht besser funktionieren, denn so richtig ausgereift sind diese Sprach-Algorithmen bisher nicht. Mich erinnert diese Konversation unwillkürlich an Loriot und legendäre Nudel-Szene, die ihr ebenfalls nach dem Klick findet. -> We fed our phones one random sentence, using the impromptu text-to-speech translation feature within the Google Translate app. Then left them to discuss...

Die Decken-Panele mit Sonnenlicht-Funktion von der italienischen Firma CoeLux können ein Licht erzeugen, dass dem Sonnenlicht so ähnlich ist, dass es sich genauso positiv auf unser Gemüt auswirkt. Das Video nach dem Klick erklärt die Technologie genauer. Statt einem Oberlicht, kann so auch in engen, und prinzipiell dunklen, Räumen für Helligkeit und Wohlgefühl sorgen. So zumindest in der Theorie. Natürlich ist der Spaß bisher noch ziemlich unbezahlbar. Mit 55.000€ pro Lichtpanel und 7.500€ für den Einbau ist man dabei. Und ein wenig Strom dürften die CoeLux 60 Leuchten auch verbrauchen... -> The light of Northern Europe, the Mediterranean and The Tropics are the three types of settings that CoeLux offers for you to experience, anywhere, anytime. Sonnenschein-Lampen

Da ich kein Motorrad-Fahrer bin, weiß ich nicht ob es sowas wie das Helmetlok bereits gibt. Von der Funktionalität her, gehe ich aber sehr davon aus. Nur vielleicht ganz so praktisch und auch noch optisch ansprechend. Außerdem lassen sich damit natürlich allerlei Dinge an wiederum anderen Dingen befestigen. Prinzipiell kann es nicht schlecht sein, sowas zu haben. In Deutschland ist das Helmetlok zum Beispiel bei Amazon für 35€ erhältlich. Keine Kleinigkeit, aber sicher besser als sich den Helm klauen zu lassen. Weitere Bilder findet Ihr nach dem Klick. helmetlok-5

Manch einem Sound-Designer, Engineer und Produzent dürfte bei diesem textilen Wunderwerk ein frohlockendes "Endlich" rausrutschen. Ein Hoodie, dessen Kapuze den Klang komplett durchlässt. Nichts wird mehr muffig unter der Kapuze (außer der Studioluft, doch da kann der Sweater nichts für), es klingt alles wie es sollte. Eine tatsächlich sinnvolle Erfindung, wie ich finde. Ich kann mir vorstellen, dass der "Audio Engineer's Hoodie" von Beta Brand durch die Decke gehen wird. -> Covers your cranium without muffling sounds Weitere Bilder findet ihr nach dem Klick. betabrand-audio-engineer-hoodie

Wie genau das hier funktioniert, weiß ich nicht. In der Beschreibung des Clips steht etwas von einem Kurzschluss im Radio-Sendemast. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Mast im Normalfall außen Strom führt. Wie auch immer. Diese Typen halten beliebige Pflanzen ans Metal und tatsächlich geben die Stengel ein Radio-Signal wieder. Und kokeln ab. Einer der Dudes bekommt auch ordentlich einen gewischt. Wenn es reicht um die Blätter abzubrennen, mussen da etwas mehr als 12 Volt durchfießen. -> A short in this AM radio tower has some interesting results! Ukrainian style Per-Pflanze- Radio-hoeren

Mitte letzten Jahres droppte Scratch-Mastermind DJ Q-Bert zwei neue Alben, "Extraterrestria" und "GalaXXXian", die zwar bereits digital erhältlich sind, aber erst jetzt physisch veröffentlich werden. Das Cover zu "GalaXXXian" hat es in sich, denn es ist gleichzeitig ein Bluetooth Midi Controller, der eine App auf dem iPhone steuert. Zwei Decks, Que Punkte, Crossfader. Es ist alles da. Das Video demonstriert, es funktioniert. Leider konnte ich keinen spannenderen Clip auftreiben. Snippets der beiden Alben findet ihr nach dem Klick. -> QBert’s Kickstarter funded Extraterrestria album features a set of working Bluetooth MIDI decks and controls that connect to iOs and OSx. Touching the paper connects to the Algoriddim DJAY app, allowing the user to scratch, mix and fade any songs they load into the software. Complete with two decks, a cross fader and an array of SFX buttons beautifully printed onto paper using printed electronics and artwork designed by Morning Breath for QBert, the decks demonstrate the possibilities for interconnectivity between the physical and digital in a way that can enhance user experience. http://youtu.be/YCAzEh6Wyj8