Nicht mehr, nicht weniger. Allerdings sitze ich gerade äußerst hungrig vor dem Rechner und dieser, sehr schicke, Film über die Doughnut Bäckerei macht es wirklich nicht besser. Verdammt, sehen die gut aus. Die Öffnungszeit: 08.30 bis ausverkauft sagt alles. Guten

Für alle von Euch, die entweder abnehmen wollen und deswegen kleinere Portionen zu sich nehmen, oder ganz einfach so wie wir blogbuzzter auf abgefahrenen Frickelscheiß stehen, gibt es hier etwas ganz besonderes. Der Israeli Shay Aaron macht Essen im Maßstab 1:12 und zwar nicht so wie man es aus Schwesterns Puppenstube kennt, sondern monsterrealistisch.

Jeden Tag wurde unsere Delegation mit bestem Speis und Trank verwöhnt . Dabei dient die gemeinsame Verköstigung nicht nur ernährungstechnischen Zielen, sondern schweißt als kollektives Zeremoniell die Tischgenossen zusammen und schult die Sozialkompetenz. In den Restaurants, in die uns unsere Begleiter eingeladen haben, wurden wir in extra Séparées geführt, in denen immer ein großer runder Tisch darauf wartete von uns besetzt zu werden. Das Essenfassen in diesem Rund gewährleistet nicht nur die Möglichkeit zum Blickkontakt mit allen Anwesenden, sondern schult auch weiterhin Wahrnehmung und Aufmerksamkeit den Tischnachbarn gegenüber, da eine große drehbare Glasplatte, auf denen alle Köstlichkeiten kredenzt werden, bewegt werden muss, um zielgerichtet an ein bestimmtes Schüsselchen zu kommen, welches unbeschreibliche Gaumenfreunden verspricht. Die Reihenfolge, die Drehrichtung und Geschwindigkeit dieses kulinarischen Karussells ist abhängig von der Beobachtungsgabe, der Zurückhaltung und der Kooperation. Da kann es schon mal vorkommen, dass die letzten drei süß-sauer gebackenen Schweinetäschen auf 12 Uhr auf dich warten, während du auf 6 Uhr verzweifelt und mit einem erstarrt höflichen Gesichtsausdruck mit ansehen musst, wie mit jeder Drehung die Scheibe wieder stoppt und auf 5 Uhr die vorletzte Leckerei vor deinen Augen verwertet wird. Bei dir bleibt dann nur das Anstandsstück liegen, welches tatsächlich aus Höflichkeit dem Gastgeber gegenüber nicht angetastet wird, um nicht den Eindruck zu erwecken, es wäre nicht genug da gewesen. Dumm gelaufen. Weiter geht es hier....