Die Verknüpfung des Smartphones mit dem Fahrrad, auch "Connected Biking" genannt, ist prinzipiell nichts neues. Einen Fahrrad-Computer hatte ich schon als lütter Butschi am Lenker. Das erfolgreich abgeschlossene Projekt COBI aus Frankfurt hat die Idee aber sehr viel weiter gedacht. Das eigene Smartphone bildet den Kern des Systems, in dem natürlich eine Navigation integriert ist. Außerdem aber ein intelligentes Licht-System das vorn einen starken Scheinwerfer hat und hinten wie ein Bremslicht und Blinker funktioniert.

Vinyl hat in Afrika ebenso viel, wenn nicht sogar mehr Tradition, als hierzulande. Doch die Verkaufszahlen gingen Jahrelang zurück und die Vinyl-Presse, die derzeit auf Ebay Uk auktioniert wird, ist schon vor Jahren stillgelegt worden. Sie gehört dem Südafrikanischen Label Gallo Records und wurde seit den 90ern nicht mehr genutzt. Es dürfte also einiges an Wartung und Instandsetzung fällig sein. Immerhin 160.000 Pfund (ca. 215.000€) werden als Mindestgebot aufgerufen. Der Versand aus Zimbabwe dürfte auch nochmal gehörig zu Buche schlagen, denn auf den Bildern (nach dem Klick) sieht man richtig klobige Maschinen.

Die Japaner haben in ihren Städten noch sehr viel weniger Platz, als wir es in Europa gewohnt sind. Um nachhaltige Konzepte wie das Fahrrad fahren komfortabler zu gestalten, müssen Anreize geschaffen werden. Anders gesagt: Wer täglich um einen Parkplatz für das Rad bangen muss, wird es über kurz oder lang abschaffen. Die Japaner haben mit ihren unterirdischen, voll automatisierten Fahrrad-Kellern eine großartige, praxis-taugliche Lösung entwickelt. Jede Maschine kann 200 Räder aufnehmen und diese sind zudem vor Wetter und auch Diebstahl geschützt.

Drohnen und Abstürze. Das scheint zusammen zu gehören. In dieser "Drone Crash Compilation" handelt es sich zu 90% der abstürzenden Flug-Geräte um die DJI Phantom (1 oder 2). Quasi die erste Prosumer Drohne zu einem Massen-tauglichen Preis. Ich habe auch eine und auch schon den ersten Absturz hinter mir. Daher schaue ich diesen Clip mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einige Piloten sind wirklich zu dämlich. Der Typ, der seinem fotografierenden Buddy mitten ins Gesicht fliegt zum Beispiel. -> Anyone who has ever flown a multicopter will know that not every flight ends in a soft landing. Quadcopter pilots can often run into problems when flying. Be that, wild animals, unexpected obstacles like mountains, trees, power lines, tall buildings, other flying craft, drones loosing signal and flying away, and even more sinister sounding phenomena such as “the flip of death”, a somewhat common occurrence on the DJI s800 hex-rotor. drone-crash

Die Decken-Panele mit Sonnenlicht-Funktion von der italienischen Firma CoeLux können ein Licht erzeugen, dass dem Sonnenlicht so ähnlich ist, dass es sich genauso positiv auf unser Gemüt auswirkt. Das Video nach dem Klick erklärt die Technologie genauer. Statt einem Oberlicht, kann so auch in engen, und prinzipiell dunklen, Räumen für Helligkeit und Wohlgefühl sorgen. So zumindest in der Theorie. Natürlich ist der Spaß bisher noch ziemlich unbezahlbar. Mit 55.000€ pro Lichtpanel und 7.500€ für den Einbau ist man dabei. Und ein wenig Strom dürften die CoeLux 60 Leuchten auch verbrauchen... -> The light of Northern Europe, the Mediterranean and The Tropics are the three types of settings that CoeLux offers for you to experience, anywhere, anytime. Sonnenschein-Lampen

Kleine Solar-unterstütze Ladestationen für Mobil-Telefone und andere Kleinigkeiten gibt es viele. Die meisten davon sind relativ hässlich, vor allem aber unpraktisch oder nicht wirklich transportabel. Window Socket ist quasi eine Steckdose für die Fensterscheibe. Mittels Saugnapf wird die Ladestation befestigt, die Solarzelle nimmt sofort die Arbeit auf und das Handy kann geladen werden. Das funktioniert im Auto ebenso gut, wie in der Bahn und im Flugzeug. Bisher ist Window Socket eine Studie der Designer Kyuho Song und Boa Oh, leider. Da die Akku-Laufzeiten von mobilen Telefonen mittlerweile gerade für einen Tag reichen, sind mobile Lade-Lösungen gefragter denn je. Weitere Bilder gibt's nach dem Klick. window_socket

Was wenn alle Strassen, Parkplätze, Landebahnen und Fußgängerwege aus Solarzellen gebaut würden statt aus Beton und Asphalt? Es würde eine unglaubliche Menge an Strom produziert werden. Jeden Tag. Aber nicht nur das, diese Erfindung hat einige weitere positive Nebenwirkungen und Möglichkeiten zu bieten. Die Solar Roadways haben LEDs auf der Oberfläche, die es erlaubt Verkehrsführungen zu ändern und dynamisch umzuleiten. Durch Druck-Empfindlichkeit der Kacheln kann vor Fahrradfahrern, Gegenständen und Gefahren auf der Strasse gewarnt werden. Es klingt alles ziemlich gut und rundum wie ein unterstützenswertes Projekt. Die Gründer haben aktuell ein Crowd-Funding Projekt laufen um einen Prototypen-Parkplatz zu bauen. Das Projekt ist bereits 50% überfinanziert, es wird also klappen. Ich finde das ziemlich spannend, auch wenn das Video einige Fragen offen lässt. Vor allem, was kostet das? Leider ist der Clip ultra-anstrengend. Ich vermute das soll helfen die trockene Thematik konsumierbar zu machen, ich finde es nur nervig. Solar-Roadways2

Kelvin Doe ist 15 Jahre alt und lebt in dem armen Sierra Leone. Er ist ein smarter Kerl und hat Talent für elektrische Basteleien. In seinem Dorf gibt es nur einmal wöchentlich Strom, daher hat er Batterien selber gebaut um Lampen und auch seinen FM Radio-Sender zu betreiben. Dieser ist ebenfalls selbst gebaut und er moderiert als DJ Focus eine tägliche Sendung. Alles aus Resten die er im Abfall sammelt und dann zu seinen Konstruktionen zusammen-lötet. Er hat sich alles selbst beigebracht, indem er elektrische Geräte auseinander baute um zu verstehen wie sie funktionieren. Ich habe früher auch Radiowecker und Armband-Uhren repariert, nur waren die anschließend endgültig reif für den Müll. David Sengeh ist wissenschaftlicher Mitarbeiter M.I.T. in Boston und hat den jungen Mann für einen 3-wöchigen Workshop eingeladen. Kelvin möchte mit seinen Erfindungen das Leben seiner Familie und der Gemeinschaft in Sierra Leone verbessern, ich finde ihn sehr bewundernswert. Den kurzen Film solltet ihr euch ansehen und wer möchte, kann hier unterstützen: crowdrise.com/InnovateSalone 15_year_old_inventor_2 15_year_old_inventor

Der Cubli wurde an der technischen Hochschule in Zürich entwickelt und ist ein Würfel, ausgestattet mit drei elektrischen Motoren, durch die er in der Lage ist sich selbst zu stabilisieren, ähnlich wie ein Gyroskop also. Er kann auf seiner Spitze oder auch einer Kante stehen und ist in der Lage externe Einflüsse auszugleichen. Mit anderen Worten, er kann nicht umgeschubst werden. So richtig neu, kommt mir das eigentlich nicht vor, in Aktion sieht es aber sehr beeindruckend aus. Das Video dazu gibt's nach dem Klick. cubeli-2

inFORM ist eine Apparatur, die es erlaubt Dinge über beliebige Distanzen hinweg pyhsisch anfassbar / berührbar zu machen. Das funktioniert über eine Kamera, die die Bewegungen eines Nutzers auf der einen Seite interpretiert und über eine Art Pixel-Tisch auf der anderen Seite wieder herausgibt. Das ganze ist bisher eine Studie des MIT in Boston, die sich allerdings ziemlich weit spinnen lässt und die ich ziemlich krass finde. Sobald der Tisch mehr Pixel (bisher sind es 900) enthält, dazu noch flexibler einsetzbar wird und vor allem dem Anwender auch physisches Feedback gibt, geht da alles. Den Clip dazu an, sowie erklärende Fotos der Apparatur findet ihr nach dem Klick, bei Bedarf gibt's jede Menge Details auf der dazugehörigen Webseite. -> inFORM is a Dynamic Shape Display that can render 3D content physically, so users can interact with digital information in a tangible way. inFORM can also interact with the physical world around it, for example moving objects on the table’s surface. Remote participants in a video conference can be displayed physically, allowing for a strong sense of presence and the ability to interact physically at a distance. inform-1