Je nachdem wieviel Zeit oder Motivation man gerade zur Hand hat, oder ob statt einer sonst üblichen Dose ein einfacher Stift bevorzugt wird, kann man das Piece auf der Wand auch gern mal per Hand in einzelnen Pünktchen anbringen. Babou aus Paris zeigt, dass es mit Ausreichend Detailverliebheit durchaus möglich ist, den Strahl einer Dose zu imitieren. Ich frage mich wozu das gut sein soll, aber das ist eben Kunst und sieht ja auch gut aus. Die restlichen Bilder gibt's nach dem Klick.

Was Banksy angeht bin ich mittlerweile von ambivalenten Gefühlen eingenommen. Nicht, weil den schon seit Jahren alle gut finden und mittlerweile jeder ein Bild von ihm als Handy-Hintergrund hat. Auch nicht weil es seit einiger Zeit hipper ist, ihn nicht (mehr) zu mögen weil Sellout etc.. All das ist mir vom Ding herzlich egal. Viel mehr geht es darum, dass ich das Gefühl habe, hinters Licht geführt zu werden. Nicht erst seit dem Film drängt sich dieser Verdacht auf, doch seitdem sicher verflixt hartnäckig. Und im nächsten Film wird er dann ohne verzerrte Stimme und Schatten vor die Kamera treten und alle sagen: "Ach Quatsch! DER IST DAS?!?" Und dann ist er's doch nicht, aber das erfährt man erst im dritten Film, denn Trilogien sind in der Filmbranche so etwas wie das neue / alte Schwarz. Aber gut, man soll das Eisen schmieden solange es heiß ist. Das dachte sich wohl auch ein findiger Geschäftsman / Geschäftsfrau oder am Ende Banksy selbst. Einfach mal das Geheimnis um die Identität des Kunst-Superstars auf Ebay lüften und gucken, wer am meisten dafür zahlt. Für schlappe 25.000 $ Dollar hättest auch du zuschlagen können. Leider war Ebay schneller und hat das Angebot gestrichen. Wir werden es also nie (oder erst im dritten Teil) erfahren. Den originalen Auktionstext gibt's nach dem Klick.

Richard Vermaak aus Südafrika hat die SkeleWags erfunden, kleine Skelett-Figuren, die immer ein bißchen nach Tim Burton aussehen. Das besondere an den niedlichen Figuren ist aber, dass er sie in den Kontext der Wand integriert, indem er vorhanden Muster oder Mauerstücke als Bühne nutzt. Das Ergebnis ist dementsprechend einzigartig! In zwei Wochen werde ich selbst vor Ort sein und während ich die Sonne genieße definitiv Ausschau nach den figgelinschen Männekens halten. Hier seine Definition der SkeleWags: Skelewags originally started as a Dia De Los Muertos inspired art forum project. After I had completed the first piece, I found that something about these characters really clicked with me. They had a certain doomed innocence about them that really appealed to my twisted sense of humour. I continued to develop their little world within ours, largely for my own amusement. This started out with the search for interesting textures to use as backdrops for the scenes and quickly progressed to the point of interpreting the surfaces or objects from a different perspective. Designing within restrictions encourages creativity and right from the start I established rules pertaining to the creation of the Skelewags. Neither the photographs nor the environments are allowed to be altered, propped or edited in any way. The illustrations are the result of an idea triggered by the environment. If there are loose stones or garbage or stains in the scenes, that was how they were found. This way the environment leads to the actions rather than coming up with an idea and fitting an environment to it. Each piece is a frozen glimpse leading the viewer to make their own deductions as to what may have or is about to transpire. Mehr Bilder nach dem Klick.

Teamgeist, Kooperation, Kreativität, Planungsfähigkeit, Disziplin, Vision, maximale Leistung. Was erwartet die Gesellschaft denn noch von ihren Jugendlichen? Obwohl ich es schon ein bisschen schwach finde, dass die nicht auch noch die andere Seite des Zuges gebombt haben. Die drei Minuten

Ausgangspunkt von "Cement Eclipse" sind Skulpturen, die von Isaac Cordal in den urbanen Raum installiert und später als Gesamtkomposition fotografiert werden. Hier eine kleine Auswahl von Isaac Cordals Bildern und ein Verweis auf seine Flickr-Seite. Dort beschreibt er sein Projekt wie folgt. (via Urbanshit) "Cement eclipses is a research project of urban space that runs between the fields of sculpture and photography. The sculpture is used as a starting point and photography as a witness to the execution of installations for later viewing or exhibition. The small pieces (25 cm. Approx) are made in cement, of which copies are reproduced using silicone molds. These are small figures representing a kind of metamorphosis in which the man leaves his roles as citizens camouflaging themselves with the city and slowly becomes part of furniture. In this way confirms the voluntary isolation of human being with regard to nature, hidden among the sidewalks, streets, walls, etc., becoming the urban environment in their natural habitat. This project started in 2006 as a nomad project and continuous its process with embodiment in which the installation is mixed with urban street art. Cement eclipses was discovered in urban areas of several European cities including Berlin, London, Brussels, Liege, Barcelona, Vigo, etc.. Many of the photographs in this dossier have been taken in London between September 2008 and January 2010, where I currently reside". Follow the leader

Da liegt ein chillendes, farbenfrohes Monster im Park, hat gemütlich die Beine hochgelegt und kommt endlich zur Ruhe im stressigen Alltag von Sao Paulo. Die Kreatur heißt "Fat Monkey" und wurde von Florentijn Hofman aus 10.000 Flip Flops gebaut, die jeweils einen Pixel repräsentieren. Das Ganze sieht unglaublich gut aus und "Fat Monkey" erscheint als entspannendes Stillleben geradezu lebendig. Neben diversen Fotos gibt es auch noch das "Making-Of" Video. Hut ab. (via Spreeblick) [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=1HMcR-rZ3M8&feature=player_embedded[/youtube] Mehr Fotos gibt es hier...

Eine kleine Designwerkstatt namens Holstee hat sich ein Manifest ausgedacht, das gleichzeitig das erste Shirt-Motiv wurde. Die Sammlung an Lebens-Philosophien und Ratschlägen liest sich sehr gut, könnte ich direkt so unterschreiben. Lässt sich wahlweise auch als To-Do Liste für die

Mehyem Lauren macht in seinen Mitzwanzigern einen Sound, der sehr stark an die HipHop "Golden Era" der 90er erinnert. So wundert es auch nicht, dass sein neues Video zum Song "Got The Fever", der auf dem Mixtape "Clarified Butter" enthalten ist, eine Liebeserklärung an die Graffitikunst ist. Gab es doch auch Zeiten, in denen es auf keiner HipHop Jam fehlen durfte von der Bühne aus mit einem loyalen "Wo sind die Maler?" seinen Respekt denjenigen zu zollen, die nachmittags schon immer die Ersten im Jugendzentrum waren, um ein bisschen mit Aerosol zu spielen. [vimeo]http://vimeo.com/15417922[/vimeo]

Michal Levy ist eine ursprünglich aus Israel stammende Grafik Designerin, die mittlerweile als Art Direktorin bei einem großen Unternehmen in Philadelphia arbeitet und zwischendurch noch Zeit, hat so schöne Animationen wie diese abzuliefern. Seit ihrer Kindheit interessiert an Tanz und Musik nutzt sie ihre grafischen Fähigkeiten vor allem zur Visualisierung von Musik, was man am Beispiel von John Coltrane's Klassiker "Giant Step" eindrucksvoll erleben darf. Ich poste hier das YouTube Video, möchte aber vor allem auch auf die Internetseite von Michal Levy verweisen, auf der man sich das Ganze auch noch mal im Großformat anschauen kann. [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=yV4Iwh6Kl1c&feature=player_embedded[/youtube]