Auf Einladung der Shanghai Youth Federation war ich Ende Juli mit einer Delegation der Jugendsozialarbeit Hamburg in Shanghai und in Peking, um dort unsere Kollegen zu treffen, sich gegenseitig auszutauschen, abzutasten, zu beschnuppern, Land und Kultur kennenzulernen und auzuloten, ob in Zukunft ein gegenseitiger Jugendaustausch beider Partnerstädte realisierbar ist. Dabei habe ich innerhalb einer Woche so viel China in mich aufsaugen dürfen, wie andere vielleicht nur in einer vierwöchigen Reise erleben. Mit einem kleinen Reisebus, unseren Begleitern der Shanghai Youth Federation und einer eigenen Übersetzerin an unserer Seite, waren wir von morgens bis abends unterwegs und haben in kurzer Zeit so viel gesehen und Input erhalten, dass ich froh bin zwischendurch noch ein paar Fotos gemacht zu haben. Diese möchte ich in einer Art Reisebericht mit euch teilen, wobei ich zunächst fachliche Aspekte der Fahrt ausklammere und euch dafür an thematisch geordneten Impressionen meiner Wahrnehmung der chinesischen Alltagskultur teilhaben lasse. In diesem ersten Teil geht es um unterschiedliche Fortbewegungsmittel, die die Menschen dort auf differenzierteste Weise von "A" nach "B" bringen. Dabei ist dies natürlich nur ein völlig subjektiv gefärbter, literarisch bearbeiteter Ausschnitt, der hier dargestellt werden soll.

Andersen M Studio haben dieses Stop Animation Video zu Maurice Green Buch "Going West" für das New Zealand Book Council produziert und dabei wahrlich die Buchstaben lebendig werden lassen. Über eine atmosphärische Erzählerstimme bersten plötzlich Details zwischen den Zeilen hervor und erschaffen so eine akribisch ausgefeilte Welt, die in stundenlanger Fitzelarbeit entstanden sein muss. Erschreckend geduldig. (via Kitsune Noir) [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=wBec95Mv8G8&feature=player_embedded[/youtube]

Eine recht interessante Tabelle habe ich hier gerade gefunden. Joachim Van Herwegen hat ein Praktikum bei Last.Fm genutzt um etwas über die Hörer und ihre Hörgewohnheiten zu erforschen. Raus gekommen sind Tabellen, geordnet nach Geschlecht, Alter und Genre bzw. Tag der Band / des Künstlers. Das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend, allerdings tauchen ein paar Namen / Tags auf, die ich so gar nicht auf dem Zettel hatte. Was verdammt ist "Math Metal"??? Kann mir da jemand weiter helfen? Abba hätte ich zum Beipiel ganz klar den älteren Jahrgängen zugeordnet aber was soll's. Die Tabelle mit den Tags gibt's nach dem Klick.

Wow, es ging schneller als gedacht mit unserem tausendsten Post. Seit Januar schreiben der Chaibrother und ich an blogbuzzter.de, stecken unendlich viel Zeit und Mühen in das Projekt und beobachten mit Argus-Augen den täglichen Fortschritt unseres Babys. Und ich glaube wir dürfen uns an dieser Stelle ein wenig elterlichen Stolz erlauben. Vielen Dank für euren Support. Vielen Dank an all die täglichen Leser, an die Kritiker und diejenigen die auch mal ein Thema vorschlagen. An diejenigen die unseren Blog verlinken oder zitieren und an diejenigen die wir zitieren. Buzzter