What the Fuck happened to Hip-Hop? – Ein Statement von DMC

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Der Clip des Statements von Altmeister DMC ging bereits seit ein paar Tagen durch meine Timeline. Ich habe mich bisher gescheut ihn mir anzusehen, weil ich befürchtete, dass es nur eine weitere Tirade auf Mumble Rap und Trap sein würde. „Es klingt alles gleich“ habe ich schon viel zu oft gehört. DMC fehlt der Inhalt. Und hier stimme ich ihm zumindest teilweise zu. Zäh zu konsumierender Stoff ist derzeit nicht gerade populär. Er sieht die gesamtpolitische Situation, die konfliktgeladen ist, wie
gefühlt schon lange nicht mehr. Donald Trump und seine Machenschaften sind nur ein Aspekt.

I don’t hate on this generations HipHop but we gotte create HipHop all over again.

Und er sieht Rap, der nicht allzu viel tut, um positiv darauf einzuwirken. Was tatsächlich sehr schade ist, weil HipHop als Jugendkultur natürlich eine starke erzieherische Komponente hat. Ein Tekashi 6ix9ine ist eine kontemporäre Stilblüte, der hier quasi als Posterboy des „verdorbenen Rap“ herhalten muss, und eine einfache Angriffsfläche und bietet Futter für ewig viele Diskussionen. Ich würde ihn aber nicht überbewerten. Das geht vorbei. Meine Meinung.

Natürlich gibt es auch aktuell Bands mit genau den Inhalten, die DMC gerne hören würde, doch deren Popularität reicht nicht annähernd an die Migos, Drake oder Lil Wayne heran.

Ich stimme nicht mit allem überein, finde aber doch einiges nachvollziehbar. Ein starkes Statement, dass gern diskutiert werden darf.

We need Dudes looking like Migos, rapping like De La Soul