Ariel Sandel, Sohn eines israelischen Vaters und einer amerikanischen Mutter, ist Filmemacher und studierter Experte in Sachen Islam, Judentum und der Geschichte des Nahen Ostens, der lange Jahre Palästina, Jordanien, Ägypten, Marokko, Dubai und vor allem Israel bereist hat, wohin er jedes Jahr auf Grund seiner dort lebenden Familie zurückkehrt.

Sein 2005 oscarprämiertes Mini-Musical ist eine in der Westbank angesiedelte Parodie „West Bank Story“ auf den Klassiker West-Side Story, der sich wiederum bei Shakespeares „Romeo & Julia“ bedient hat. Im Zentrum steht die Liebe zwischen Fatima und David. Fatima arbeitet im familienbetriebenen Falafelrestaurant „Hummus Hut“ und David ist israelischer Grenzpolizist, dessen Bruder wiederum Chef der „Kosher Kings“ ist, ein Falafel-Laden in direkter Konkurrenz gegenüber. Die Liebe zwischen Palästinenserin und Israeli schürt den Konflikt zwischen den rivalisierenden Restaurantkettenbesitzern und lässt die Lage eskalieren.

Ariel Sandel selbst gibt folgende Motivation für das Machen dieses Kurzfilms an:

„1. I wanted to make a film that would get attention and also make people laugh.
2. I wanted to make a movie that was pro-peace and offered a message of hope.
3. I wanted to address the situation in an even-handed and balanced way so that Jewish and Arab audiences would feel fairly represented enough to let their guard down and laugh WITH the characters from the “other side”. I thought, if we can make a movie that Israelis will watch and like the Arab characters and that Arabs will watch and like the Israeli characters then that will be something valuable.“

Die Reaktionen auf den Film waren beiderseits sehr positiv. Ariel Sandel bekam daraufhin DVD Anfragen von Professoren in Qatar, Bibliothekaren in Ägypten, israelischen Soladent, Familien in Gaza oder Grundschullehrern in Haifa. Der Film wurde auf jüdischen und arabischen Filmfestivals in ganz Amerika gezeigt und war ein absoluter Festivalhit auf dem internationalen Filmfestival in Dubai.