Tag 4 des Carbage Run 2017 – Ey, schlaft doch einfach hier.

Langsam haben wir uns als Team eingegroovt. Die Abläufe des Auf- und Abbaus sind definiert und laufen wie geschmiert. Team JOKE ist eine Maschine aus Zahnrädern, die perfekt ineinandergreifen. Es ist aber auch schon unser vorletzter Tag. Der Carbage Run 2017 nähert sich dem Ziel, dem Triglav in Slowenien.

Von Ungarn und dem wirklich schönen Campingplatz direkt am Balaton ging es zuerst über die Autobahn in Richtung Kroatien. Auf einem kleine Landstrassenabschnitt hielten wir bei einem der lokalen Melonenverkäufer und schnabulierten die beste Melone jemals.

Wir wollten mal ein paar schnelle Kilometer machen, um es Abends im nächsten Crewcamp am Meer ruhig angehen zu können. Der letzte Teil der Strecke führte uns dann durch endlose Serpentinen entlang diverser Winnetou Drehorte. Wir haben Blutsbrüder-mäßig gewunken.

Pünktlich angekommen im Camp der Tagesetappe stellt sich bei allen eine relativ große Enttäuschung ein, denn statt des angedachten Platzes direkt am Meer wurden wir 4 Kilometer ins Inland verlegt. Die bestellten Toiletten- und Duschcontainer wurden nicht geliefert. Der Acker für die Zelte ist eher beengt als romantisch und überhaupt hatten wir uns auf Meerblick und Badespaß gefreut. Ein Beratungsbier vor Ort reicht zur Klärung, wir gehen erst mal auswärts was essen und sehen dann weiter.

Wir landen bei Nicola und seinem Restaurant Vinodol, direkt am Ufer der Bucht von Novi Vinodolski. Die erste Enttäuschung legt sich schnell, unser Gastgeber ist ein richtig guter Typ und gibt sich die größte Mühe.

Witzigster Moment ist, als uns ein Kroate anspricht, der einige Jahre in Deutschland gelebt hat. Mit allerfeinstem Baden-Württembergischem Akzent und rrrichtig rrrrollendem „R“. Ahhjo, des Feuerwerk dahinde gehört zum Fischfescht.

Als Nicola mitbekommt, dass wir noch eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, bietet er uns die Terrasse seines Restaurants an. Nach etwa einsekündiger Überlegung beschließen Christian und Peter synchron den Campingplatz links liegen zu lassen. Wir pennen hier. Im Freien, direkt am Meer. Wie geil.

Nicola stellt uns noch eine letzte Flasche Wein auf den Tisch, bevor er ins Bett geht. Wir gehen nochmal schwimmen und gehen dann auch ins Bett. Ohne Zelt, einfach so. Voll super. Morgen ist der letzte Tag, ein bisschen wehmütig sind wir alle.

Alle Episoden unserer Reise findest Du hier.

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