Das Alcatel Shine Lite – Ein Blick unter die Haube

Das Alcatel Shine Lite – Ein Blick unter die Haube

Der ursprüngliche Plan war das Alcatel Shine für zwei Wochen zu testen und anschließend zurück zu schicken. Ich habe um Verlängerung gebeten, denn ganz so schnell wollte ich den smarten Begleiter nicht wieder abgeben. Was sind schon zwei Wochen?

Klar musste ich mich erst mal an Android gewöhnen, das ist durchaus ein Unterschied. Es geht aber auch und final würde ich keinen Prinzipien-Streit um die Vorzüge eines Betriebssystems vom Zaun brechen. Ich bin Handy Heavy User nutze aber zu 98% nur die absoluten Standard Funktionen, die gefühlt auf allen Betriebssystemen gleich laufen. Also Thema abgehakt und gut.

Alcatel Lite Shine

Was nach wie vor begeistert ist die Haptik. Der erste Eindruck ist bestätigt worden, hat sich eigentlich nur verbessert. Der gebürstete Alurahmen liegt einfach gut in der Hand und fühlt sich selbst in der Hosentasche noch gut an. Allerdings nervt die extrem glatte Oberfläche in manchen Situationen. Schon bei minimaler Neigung rutscht das Telefon vom Tisch…es ist mir mehrmals passiert. Aber es ist ganz geblieben.

Positiv überrascht hat mich die Akkulaufzeit. Etwas weniger positiv ist der Gesamteindruck der Performance. An manchen Stellen könnte es gern mal einen Tick zügiger gehen, das ist aber auch schon Meckern auf hohem Niveau bzw. hier muss man ganz klar das Preis-Leistungs Argument zählen lassen. Für alle, die es noch nicht mitgeschnitten haben, das Gerät kostet knapp 200 €.

Buzz-T Alcatel Lite-2

Ein ziemlich cooles Feature ist im Fingerabdrucksensor integriert. Natürlich lässt sich das Alcatel Shine Lite per Abdruck entsperren, soweit nichts Neues. Es lassen sich aber verschiedene Funktionen, wie das Öffnen einer App, beliebigen Fingern zuweisen. Klingt etwas sperrig, ist aber ziemlich cool und bei mir sehr schnell zur Gewohnheit geworden. Ich könnte mir vorstellen, das andere Hersteller sich hier inspirieren lassen.

Auch die Funktion das eigene Zuhause oder den Arbeitsplatz als “sicheren Ort” zu markieren, macht Sinn. So muss dort der Pin nicht mehr eingegeben werden.

Die Kamera des Shine Lite hat mich leider nicht ganz überzeugt, muss ich sagen. Auf dem Papier las sich alles sehr gut, im Ergebnis ist mir allerdings etwas zu viel Rauschen zu sehen. Der Sensor scheint eben doch etwas zu klein zu sein. Die “Selfie Kamera” läuft allerdings besser. Ein Glück ;)

Alles ins allem bin ich extrem positiv überrascht. Ein Telefon, das alles kann, sich überhaupt nicht anfühlt wie ein Schnäppchen aber für 200 € zu haben ist. Gerade im Vergleich mit technisch vergleichbaren Geräten, die ein vielfaches kosten, steht das Alcatel Shine Lite richtig gut da.

Alcatel Lite Shine

PS: Vielen Dank an Alcatel für die Möglichkeit das Shine Lite zu testen. Es war mir eine Ehre und Freude.

PPS: Entschuldigt die Verspätung.

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